Wir handeln heute für eine bessere Umwelt morgen.
2.2 Ressourceneffizienz







Gemeinsam für eine bessere Zukunft
Unser Anspruch ist klar: kontinuierlich unseren Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu steigern. Wirksam, messbar und langfristig.
Unsere Branche trägt eine erhebliche ökologische Verantwortung. Dazu gehört sowohl die Reduktion von Treibhausgasemissionen als auch ein effizienter Umgang mit Ressourcen. Wir stehen daher in der Pflicht, Treibhausgasemissionen konsequent zu senken und gleichzeitig unseren Ressourcenverbrauch zu minimieren. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Als international tätiges Logistikunternehmen setzen wir gezielt dort an, wo wir den größten Hebel haben.
Unsere Maßnahmen umfassen:
Den energieeffizienten und klimafreundlichen Betrieb von Logistikimmobilien
Den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien
Den Einsatz und die Erprobung alternativer Antriebe und Kraftstoffe
Wir reduzieren Verpackungsmaterialien und beraten unsere Kunden hinsichtlich Ressourceneffizienz


Fokusthema
2.1 Klima- & Umweltschutz
Weil Emissionen reduzieren unsere Mission ist.
Klima- & Umweltschutz
Wir richten unsere unternehmerischen Entscheidungen konsequent an Klimaschutz und Umweltverträglichkeit aus – so übernimmt FIEGE Verantwortung in der Klimakrise.
Wir bekennen uns ausdrücklich zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens. Anfang 2025 haben wir deshalb unsere Emissionsreduktionsziele bei der Science Based Targets initiative (SBTi) eingereicht. Im Sommer wurden unsere Ziele als konform mit dem Pariser Klimaabkommen bestätigt.
Die Erreichung unserer Ziele erfordert ein strukturiertes Vorgehen. Unser umfassender Übergangsplan sieht vor:
Ambitionierte, wissenschaftlich fundierte Richtlinien
Konkrete Maßnahmen zur Emissionsreduktion
Ein kontinuierliches Monitoring zur transparenten
Steuerung unserer Fortschritte
Die Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette erfassen wir basierend auf dem Greenhouse Gas Protocol (GHG), einem weltweit anerkannten Standard.


Emissionen, die wir selbst im laufenden Betrieb verursachen. Zum Beispiel durch den Einsatz von Erdgas für die Wärmeerzeugung
oder durch unseren eigenen Fuhrpark.
Emissionen aus eingekaufter Energie. Zum Beispiel durch den Bezug von Graustrom oder Fernwärme.
Emissionen aus vor- und nachgelagerten Geschäftsaktivitäten. Zum Beispiel durch Transportaktivitäten von Dienstleistern, Geschäftsreisen oder eingekaufte Verpackungen.
Verteilung der Emissionen
Unsere Treibhausgasbilanz bildet detailliert ab, wo Emissionen entstehen und welche Einsparpotenziale möglich sind. Diese Datengrundlage ist die Grundlage, gezielte Reduktionsmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen.
Übersicht der Emissionen in Tonnen CO2e (Scope 1, 2 und 3)
Im Geschäftsjahr 2025 betrugen unsere Gesamtemissionen über alle Scopes hinweg 271.142 Tonnen CO2e. Unsere Emissionen sind gleich geblieben – während unser Umsatz um 4,1 % gewachsen ist. Dennoch ist klar: zur Erreichung unserer Klimaziele müssen wir noch stärker auf Maßnahmen zur Dekarbonisierung setzen.


Nachdem wir unseren aktuellen Fußabdruck durch unsere CO₂e-Bilanz erfasst haben und unsere Klimaziele definiert haben, sind die Umsetzung von Maßnahmen zur Erreichung der Ziele die nächste Aufgabe.
Emissionen
halbieren.
Netto Null
Emissionen.
Wie hat sich unser Verbrauch innerhalb der Scopes im letzten Jahr entwickelt? Aufgrund dieser Zahlen lassen sich die prioritären Handlungsfelder für das kommende Jahr identifizieren, um die positive Entwicklung fortzuführen.
Rückgang um 8 % gegenüber 2024
Wesentliche Treiber: Austausch von Öl- und
Gasheizungen, Einbau von Wärmepumpen und Elektrifizierung der Fahrzeugflotte (Pkw & Lkw)
Bei dem Effekt handelt es sich um reale Einsparungen im Vergleich zum Vorjahr
Rückgang um 43 % gegenüber 2024
Wesentliche Treiber: Fortlaufender Ausbau regenerativer Stromerzeugung
Bei dem Effekt handelt es sich um reale Einsparungen im Vergleich zum Vorjahr
Veränderung zum Vorjahr:
+ 4%
Die Beauftragung von externen Transportdienstleistern (Kategorie 3.4) bleibt unser größter Emissionstreiber.
Dieser macht deutlich über die Hälfte unserer Scope 3
Emissionen aus
Die Veränderung zum Vorjahr unterliegt zum Teil Mengeneffekten, zum Teil Verbesserungen in der Datenlage für eingekaufte Produkte und beauftragte Transporte, die für die Vorjahre nicht komplett rekonstruierbar sind

Energie
Wir befinden uns mitten im Prozess, Logistikzentren schrittweise zu integrierten Energiezentren weiterzuentwickeln. Das hat viele Vorteile. Haben wir das erreicht, arbeiten wir an Standorten, die nicht nur unseren eigenen Bedarf decken, sondern perspektivisch auch das öffentliche Netz mit grünem Strom versorgen können.

2.2 Ressourceneffizienz
Weil knappe Ressourcen
neue Wege erfordern.

Circular Economy
Der Übergang von linearer zu zirkulärer Wirtschaft
Die lineare Wertschöpfungskette nach dem „Take-Make-Waste“-Prinzip ist nicht mehr zukunftsfähig. Zirkuläre Wertschöpfungsmodelle bieten die Antwort, indem sie ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichem Mehrwert verbinden. Dabei werden geschlossene Materialkreisläufe ermöglicht und die Transparenz entlang der Lieferkette erhöht. So können Ressourcen effizienter genutzt und Wertstoffe länger in Umlauf gehalten werden.
Doch diese Neuausrichtung wirft Fragen auf. Wo beginnt man als Unternehmen? Welche Prozesse müssen sich verändern, welche Partner braucht es, und wie lässt sich eine komplexe Lieferkette in Richtung Kreislaufwirtschaft transformieren?

Kreisläufe schließen. Wertschöpfung sichern.
Als Logistikdienstleister verbinden wir nicht nur Materialflüsse, Daten und Partner entlang der Wertschöpfungskette, sondern übernehmen auch operative Schritte, die zirkuläre Systeme möglich machen. Wir organisieren Rückführungsprozesse, steuern Ersatzteil‑ und Wiederverwendungsströme, bereiten Materialien auf und ermöglichen ein transparentes Lifecycle‑Tracking. So schaffen wir durchgängige End‑to‑End‑Prozesse, in denen Logistik, Daten und Partnerschaften so zusammenwirken, dass Kreislauflösungen entstehen.
Von der Idee zur operativen Umsetzung
Um die Circular-Economy-Visionen unserer Kunden systematisch voranzubringen und sie bei ihren Herausforderungen bestmöglich zu begleiten, fokussieren wir uns auf vier zentrale Handlungsfelder.
Zirkularität, Orchestrierung und Datentransparenz
Wertschöpfung aus Rückläufern
Rücknahme und Entsorgungslogistik
Beteiligung an & Integration von Sustainability-Startups
Ressourcen schonen. Potenziale nutzen.
Klare Handlungsempfehlungen, klare Strukturen und eine eindeutige
Priorisierung bilden die Grundlage unseres Vorgehens.
Wir erfassen Abfallmengen und -arten standortbezogen auf Basis der Abfallverzeichnis Verordnung (AVV) und machen Fehlwürfe sowie Sortieraufwände sichtbar.
Auf Grundlage dieser Daten identifizieren wir Verbesserungspotenziale und reduzieren Abfälle bereits an der Quelle.
Abfallvermeidung, maximale Recyclingquoten und eine ressourcenschonende Rückführung von Wertstoffen in den Kreislauf.
Zero-Waste-Hierarchie

FIEGE ReLog GmbH – Abfälle als Rohstoffe denken
Unsere kompetente Abfallwirtschaftsabteilung WasteControl (WaCo) ist Bestandteil unseres Ökologistik®-Angebots. Hier haben wir seit 2005 eine Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb und werden jährlich durch die DEKRA auditiert. Ziel: Abfälle nicht nur entsorgen, sondern als wertvolle Rohstoffe zurückführen und den Wertstoffkreislauf stärken.
Der Name WaCo ist das Kürzel aus „Waste“ und „Control“. Wobei wir Waste nicht als Abfall sehen, sondern als Reststoff mit Rohstoffpotenzial für den Wertstoffkreislauf. Und der Begriff „Control“ steht für die sorgfältige Prüfung und auch für die Steuerung von Input und Output.
FIEGE WasteControl – die vier relevantesten Schritte um unser Recycling auf Vordermann zu bringen
Abfallentsorgung und Recycling
Fokus auf Wiederverwertung, energetische Nutzung und nachhaltige Entsorgung, wo erforderlich.
Kreislaufwirtschaft
Rücknahmeprogramme für Elektroschrott, Demontage-
Services und Reparatur-sowie Refurbishing-Angebote
zur Maximierung der Wertstoffnutzung individuell nach Kundenbedürfnissen.
Zertifizierung und Reporting
Datenbasiertes Monitoring von Abfallströmen und Recyclingquoten.
Effizienz & Bewusstsein erhöhen
Förderung von Umweltbewusstsein innerhalb
des gesamten Unternehmens sowie Einsatz
recycelter Materialien
Ausblick
Umsetzung der SBTi‑validierten Klimaziele durch priorisierte Maßnahmen in energie-
und emissionsintensiven Bereichen
Weiterentwicklung der Emissionsbilanz mit Fokus auf aktivitäts‑ und mengenbasierte Daten, insbesondere in Scope 3
Fortsetzung der Elektrifizierung des Fuhrparks und bedarfsgerechter Ausbau der Ladeinfrastruktur
Erweiterung unserer praxisbewährten Circular-Economy‑Ansätze auf neue Branchen und Kundenkontexte
Aufbau eines Waste-Dashboards
Klimarisikoanalyse an unseren Standorten durchführen
Climate Transition Plan 2030 erstellen
Reduktion des Scope 3 zur Erreichung unserer ambitionierten Klimaziele nach SBTi
FIEGE Nachhaltigkeitsbericht 2025
Detaillierte Informationen, Zahlen und Inhalte zu allen Handlungsfeldern finden Sie im vollständigen Nachhaltigkeitsbericht 2025.






